
Cacio e Pepe
Nur Pecorino, Pfeffer und Nudelwasser – die hohe Kunst der römischen Einfachheit.
Drei Zutaten, die es in sich haben: Cacio e Pepe ist Prüfstein jeder Pastaküche. Aus geriebenem Pecorino Romano, frisch gemörsertem schwarzem Pfeffer und stärkehaltigem Nudelwasser entsteht eine cremige Emulsion, die die Pasta seidig umhüllt – ganz ohne Sahne oder Butter. Es steht und fällt mit der Technik. Wenn es gelingt, gibt es kaum etwas Besseres.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1
Pasta knapp kochen
Pasta in wenig, nur leicht gesalzenem Wasser al dente kochen – wenig Wasser heißt besonders stärkehaltig, und das brauchst du für die Creme. Reichlich Nudelwasser auffangen.
- 2
Pfeffer rösten
Pfeffer in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis er duftet, dann einen Schöpfer Nudelwasser angießen und leise köcheln.
- 3
Käsecreme
Pecorino in einer Schüssel mit ein paar Löffeln handwarmem (nicht kochendem!) Nudelwasser zu einer glatten, dickflüssigen Creme verrühren. Zu heißes Wasser lässt den Käse klumpen.
- 4
Emulgieren
Die abgetropfte Pasta in die Pfanne zum Pfeffer geben, vom Herd ziehen. Käsecreme zugeben und kräftig schwenken, nach und nach Nudelwasser einarbeiten, bis die Sauce seidig die Pasta umhüllt.
- 5
Servieren
Sofort mit extra Pecorino und Pfeffer servieren – Cacio e Pepe wartet auf niemanden.
Unsere besten Tipps
- Der häufigste Fehler: zu heißer Käse klumpt. Immer mit handwarmem Nudelwasser anrühren und die Pfanne vom Herd nehmen.
- Wenig Kochwasser verwenden – je stärkehaltiger, desto cremiger die Emulsion.


